"Es gibt mehr Menschen, die aufgeben, als Menschen, die scheitern."

4.8.2010 Wieder mal ein Update
In der letzten Zeit gab es kaum "richtige" Höhepunkte, die auf meiner Homepage auf all zu großen Anklang stoßen würden. Aber ein paar Erlebnisse gibt es doch, von denen man berichten sollte:

1.)Beim Mellonenwettessen bei der Libelle in Niedernsill wurde ich dieses Jahr zweiter. Zwar konnte ich meinen Titel nicht verteidigen, aber trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis.

2.)Bei einem kurzen Besuch im Kesselfall besichtigte ich die, leider nassen, Boulder von Schwaiger Bernie. Fotos von den Linien dort findet man unter schwaigerbrothers.com und falls jemand den Verdacht haben sollte, der Fels sei nicht so überhängend wie auf den Fotos, den muss ich leider enttäuschen. Zwar ist der Fels brüchig, aber Power Nap ist ein solides Ding. Hat mich sehr überrascht wie gut der Block in Kaprun ist. Mal schaun was da zu holen gibt, wenn der Felsn mal trocken ist...

http://www.schwaigerbrothers.com/images/pics/powerNap_simpleviewer/index.html

3.) Obwohl weitere Berichte über meine Stuchtalprojekte langsam echt nervern, mangelt es jetzt nur noch an der Geschwindigkeit, um meinen Sitzstart zu vollenden. Aber da ich mir wegen den permanent getragenen Handschuhen (und damit verbundenen weichen Haut) keine ernsthaften versuche ausrechne, wird der eventuelle Durchstieg erst im September möglich sein, wenn ich keiner Arbeit nachgehen werde.

16.7.2010 Der König ist tot, lang lebe der König
Heute klappte endlich einer meiner Versuche als ich einen Untergriff für die Schlüsselstelle benutzte und so konnte ich endlich den Erlkönig verbuchen. Wahnsinnslinie auf einem Wahnsinnsblock!!! Mono und Martin, zwei bayrische meistens-Seilkletterer, waren ebenfalls am Elisabethsee. Mono erledigte die direkte Linie des Boulders und Martin sogar alle, von links nach rechts, und die jeweiligen Kombinationen. Sein ganzer Name lautet Martin Schidlowski, konnte mit Adrinalin vom Huber Alex in diesem Jahr seine erste 8c+ klettern und unterstrich mit der heutigen Leistung sein beachtliches Niveau. Wie Mono so schön sagte, ist heute doch "Send-day".

14.7.2010 Der baldige Fall des Erlkönigs
Trotz meines Sommerjobs, durch den ich heute den lieben langen Tag der prallen Sonne ausgesetzt war, fühlte ich mich recht fit. Gestern trainierte ich zwar bis zum Anschlag, da ich nicht mit Felskontankt in der nächsten Zeit rechnete, aber man weiß ja nie, was der nächste Tag bringen wird. Also gings ab zum Elisabethsee, ein paar Touristen wieder mal erklärt was Bouldern ist, und danach fing das Aufwärmen endlich an. Die Züge klappten fast alle. Und nach mehreren Versuchen, kam ich immer wieder zum letzten weiten Züge, den ich das nächste Mal wohl hoffentlich herreißen kann.

Zum Abschluss filmte ich noch ein paar Züge von Sunshowers,die ich bis dato nie filmte, und heute mir 2 Züge zum Schluss fehlten. Bei der Linie muss ich doch zugeben, werden kleinere Menschen nur bei der direkten und schmerzhaften Linie eine Chance haben, da ich meine Flügel heute doch recht weit ausstrecken musste.

Der heutige Tag stimmt mich doch sehr positiv, da ich trotz der Arbeit merke, wie ich mich stetig verbessere. Wenn ich in anderen Projekten die Nase voll habe, werde ich mich sicherlich wieder ins Stubachtal begeben und vollenden was zu erledigen ist (hoffentlich endlich). Aber wie es ausschaut, gibts noch mindestens 3 Projekte, die radikal geil sind und mich momentan mehr fesseln, als permanent die selben Züge zu spulen.

8.7.2010 Einfluss meines Gästebuches
Liebe Gäste, wie ihr seht, kann meine Homepage auch nach Anfrage per email oder (wie in diesem Fall) durch das Gästebuch mitgestaltet werden kann. Ein "Alpinist" wollte meinen letzten Ausflug ins alpine Gelände berichtet haben. (Boulderer im alpinen Gelände, sehr interressante Mischung)

An diesem Tag stellten sich Lukas und ich der Route Versteckspiel am Urlkopf. Weil die Linie knallhart bewertet und mit A0 behaftet (leichte technische Kletterei notwendig) ist, wollte sich Lu dort mal hinbewegen und Anfangs waren wir noch guter Dinge.

Gegen 10 Uhr, oder so, seilten wir uns ab und begaben uns zum Einstieg, jedoch wendete sich das Blatt und unsere Stimmung sank, je höher wir auf die über 100 Meter hohe Tour raufkamen (ausgenommen die letzte Seillänge).

Weil wir nicht ganz so schnell wie die Huberbrüder waren, brannte die Sonne unerbittlich auf uns nieder. Dadurch schrumpften die Wasserreserven ein wenig schnell dahin, sodass uns beiden am Ausstieg gegen 15.30 Uhr die Zunge raushing.

Alles in allem wars jedoch ein sehr witziger Tag. (was auch die sehr prollettigen Fotos im Anhang beweisen.... sehr bedenkliche Aufnahmen, die nur auf Flüssigkeitsverlust zurückzuführen sind!!)

 

7.7.2010 Countdown bis zur Vollendung bei T -4 Züge
Da ja nicht alle Boulderer exakt meine Größe haben, hab ich heute den symphatischeren Stehstart für für Leute <1.87m erledigt. Und um den kleinen Leute da draußen, die neue Linie schmackhaft zu machen taufe ich das Ding Der große Flug der kleinen Raupe (damit steuer ich auch dem englisch-Trend von Namen ein wenig entgegen). Die Linie startet genau nach dem Schlüsselzug des Sitzstarts, der viel härter als die restlichen Meter ist. Naja zum Grad kann ich nur eins sagen: mein härtester Boulder, aber, wen intressierts???

PS: sieht vielleicht nicht so hart aus. Wenn man jedoch bedenkt, dass ich dort drinnen seit 2007 herumbastel, sollte man doch ein mal im Jahr einen guten Versuch zusammenbringen.

27.6.2010 Nächster Tag, nächstes Update
Widauer David, seines Zeichens Boulderer aus Going (falls ich mich da nicht täusche) hat das Felbertal um eine neue Linie bereichert.

Dabei handelt es sich um einen Linksausstieg eines existierenden Boulders, Erlkönig heißt das gute Stück und soll auch gleich den bestehenden Grad der gerade-rauf-Linie etwas anheben. Genaue Angaben wurden zwar nicht getätigt, aber was mir so in Errinnerung geblieben ist, wird das wohl stimmen. David konnte auch eine Linie klettern, die ich unter Twisted Moonlight kenne, aber momentan hab ichs ein wenig mit den Benennungen diverser Boulder, vielleicht bin ich ja mit meinem Wissen wieder mal ein wenig auf der falschen Seite. Jedenfalls starke Leistung vom Herrn Widauer!!

Kanns nimmer erwarten endlich wieder selbst vor Ort zu sein. Und falls es Neuigkeiten gibt übers Bouldern im Gau aller Gaue, bin ich froh, dies der kleinen aber feinen bouldernden Masse auf meiner Seite mitteilen zu dürfen.

26.6.2010 Wieder mal eine Richtigstellung nötig
Also es geht expliziet ums Felbertal. Heute bekam ich ein Schreiben vom Gebhard Bendler, der vor Jahren zusammen mit seinem Bruder Markus, Schiastl Hias und dem Meikl Alex im Felbertal die vielleicht schwersten Linien erstbegingen. Für meine Namensgebungen diente mir fast Ausschließlich das Internet, was natürlich zu diversen Fehlern führte. Für alle Unstimmigkeiten will ich mich jetzt schon entschuldigen. Alle Infos die ich noch bekommen werden, wo die genauen Linien liegen, werde ich wahrscheinlich im Sommer zusammentragen und auf der Seite natürlich richtigstellen.

Bittersweet Symphonie ist nicht der Auflegerboulder im Felberwald, dieser heißt Schluck du Bruder und für alle die es ganz genau wissen wollen, wurde mit 8A bewertet. Das bedeutet Bittersweet liegt wo anders.

Weitere Infos folgen, und nochmals entschuldigung für die Verwirrung, die ich gestieftet habe. Jedenfalls Danke für die Infos und fürs Korrekturlesen, ohne meine Leser würde ich wahrscheinlich viele im Dunklen tappen lassen.

23.6.2010 Das letzte Mühlauvideo für eine längere Zeit
Nachdem es nun über eine Woche lang richtig kalt und sinnlos nass war, wie es sich für einen Juni gar nicht gehört, war das Wetter endlich wieder einmal sonnig und warm. Darum wollte ich wieder in die Mühlau um mich dem schwierigen Sitzstart ( "8B-Projekt" heißt das Ding anscheinend) zu widmen. Letztes Mal hatte ich keine Ahnung wie man die Startzüge herreißen soll und heute ging mir glatt der Boulder auf. Gradmäßig kann ich nicht sagen, wo die Linie steht, hat aber einen echt harten Zug, der viel fordert. Jedenfalls hab ich jetzt mein Soll-Ziel erreicht und da ich bald wieder im Pinzgau bin, kann ich mich anderen Projekten widmen

11.6.2010 Sonnentage in Innsbruck
Seit letzter Woche hat sich das Wetter ordentlich geändert und nun ists richtig heiß. Wie immer bietet die Mühlau wieder gute Bedingungen und da ich dort die schwerste Linie versuchen wollte, ging schon wieder dort hin. Leider klappte der harte Sitzstart nicht und so versuchte ich mich ein bisschen an einer Linie, die knapp daneben raufgeht. Nach ein paar Versuchen schälen die Griffe einem die Haut ab, was hoffentlich bald eine satte Horhaut wachsen lässt. Die dynamischen Züge waren nicht gerade leicht, aber hackl-technisch konnte ich mich so verbessern, dass ich die Linie (bis auf den Selbstmordausstieg) doch noch bewältigen konnte. Nach ein paar Versuchen schält

2.6.2010 Regentage in Innsbruck
Trotz des schlechten Wetters beschloss ich heute mal wieder in die Mühlau zu fahren um dort ein wenig zu trainieren. Da ich keinen Spotter hatte, wusste ich, dass der direkte Ausstieg von Variante X ein härteres Unterfangen war. Zwar konnte ich den letzte Zug schon meistern, nur war ich bei diesem Versuch unbeeindruckt von meinem Umfeld. Heute jedoch waren einige Griffe leicht feucht und darum verzichtete ich auf den Dynamo auf den Schlusshenkel, konnte aber die restliche Linie endlich klettern. Werd sicherlich ein weiteres mal rauffahren um den Schlusshenkel auch noch zu halten, was der Schwierigkeit des Boulders nichts anhängt, nur riskiert man einfach einen fatalen Absturz.

Video vom "Durchstieg" gibts hier.

28.5.2010 Die Qual der Wahl
Die letzten Tage wars doch sehr regnerisch und als ich mal in den Felberwald ging um ein paar leichtere Projekte abzuhacken, wurde natürlich nichts daraus. Wie immer mit viel Optimismus, aber die nassen Griffe vereitelten jegliche sinnvolle Versuche. Und so legte ich nur mich selbst mehrere Male besonders attraktiv auf die Matten. Aber wenn ich schon unterwegs bin, warum nicht noch ins Stubachtal schauen? Der Gigant war wie immer trocken und so konnte ich am (für kleinere Menschen als mich) vernünftigen Stehstart arbeiten, da sich der Sitzstart wie immer ordentlich wehrte. Zwar erreichte ich ein paar Mal die Schluss-Dynamoposition aber konnte beim besten willen die Leiste nicht mehr halten, da ich schon 3 Stunden unterwegs war und so mein Speicher fast leer war. Jedoch wenn ich im Juli wieder zuhause bin, wirds nicht lange dauern und die Linie wird mein sein.

Da ich im kommenden Winter wieder mal nach Plan trainieren werden, eigentlich will ich nur verdammt viel Fingerkraft zulegen, kontaktierte ich mal Schwaiger Berni, einer der wenigen, die im Pinzgau den Bouldersport vorantreiben. Mit seinen Tips kanns natürlich schon in diesem Sommer ordentlich besser laufen und als ich sah, wo er sich für schwere Boulder in Form brachte, war mich doch so einiges klar. Besonders warum Power of goodbye im Maltatal von ihm recht schnell gemeistert wurde. Eine affengeile Trainingswand hat er vor Jahren zusammengestellt wo er immer wieder an seiner radikalen Fingerkraft seit jeher bastelt. Für den Sommer wurden auch kleinere Ausflüge geplant, um das Felspotential des Oberpinzgaus mal auszuschöpfen. Man darf gespannt sein. Ganz besonders auf das neue Bouldergebiet im Saalachtal, wo anscheinend ein rießiges Dach auf Aspiranten warten soll.

Jetzt fängt das Training erst richtig an!!!

22.5.2010 Herr der Unterwelt
Wie gestan angekündigt, gelang mir heute Unterwelt in der Mühlau. Von Anfang an konnte ich alle Züge leicht machen, nur rutsche mir mehrere Male der Fuß weg und beim Ausstieg verfehlte ich den letzten Griff. Als ich mir selbst eingestehen musste,dass ich zu unkonzentriert bin um die Linie zu klettern, gab ich mir noch einen Trainingsversuch um mich danach zu sonnen. Aber gerade als ichs aufgeben wollte klappte alles, sogar der weitere Zug am Ende des Boulders auf einen besseren Griff ging mir auf und so konnte ich mit geschwollenen Armen das Ding endlich meistern. An meinen ersten Versuchen gemessen empfand ich das Ding als verdammt schwer, aber da es heute doch so fein ging, bin ich imens erleichtert. Noch ein schönes Pfingstwochenende meine lieben Besucher.

21.5.2010 Der alleinige Verfechter der Mühlau
In den vergangenen Tagen besuchte ich immer wieder die Mühlau um dort ein wenig zu trainieren. Was das Gebiet, das in meinen Augen echt nicht schlecht ist, so besonders macht, ist die steile Grotte. Dort gibts einige härtere Boulder, die alle eine ordentliche Portion Körperspannung verlangen, garniert mit viel Hornhautverlust. Die letzten Male versuchte ich mich in Unterwelt und Variante X (dem Direktausstieg von Unterwelt). Beide Linien laufen fast horizontal raus, jedoch hat Variante X einen knapp an Suizied grenzenden Ausstieg, ders mir irgendwie angetan hat. Wenn die abgeschälte Haut am Ringfiner verheilt ist, heißts wieder raufstarten zur Grotte. Mal schaun was die Zukunft so bereit hält, besonders jetzt übers Pfingstwochenende.

7.5.2010 Am Ende des Kaninchenbaus
Die Tierfütterung ist geschlossen und somit der Gigant im Stubachtal wieder kletterbar. Früh gings heimwärts um mich meinen, fast in Vergessenheit geratenen Projekten zu widmen. Zwar gibts momentan viele Projekte im Stubachtal, aber der Gigant hats mir wie jedes Jahr sehr angetan. Der Sitzstart zum Punisher wird immer solider, und so muss ich nur mehr einen Zug rausfinden und danach alle Züge zusammenhängen, was auch nicht einfach wird. Jetzt hält mich eigentlich nur noch der Dynamo von den Seitgriffen auf die seichte Delle. Zu der Stelle kam ich heute an mehreren Versuchen, was mich zuversichtlich stimmt für den Sommer.

Auch das Bomb-Projekt klettert sich immer besser, und so fehlt mir nur noch ein Zug, von der schlechten Zange zum Seitgriff, um den einarmigen Dynamo durchzuziehen. Danach folgt ein relativ einfacher, aber hoher Ausstieg. Mal schaun wenn ich das nächste Mal im Gau bin um mir wieder meine notwendige Dosis vom Giganten einzubaun.

3.5.2010 Ostern bis fast Muttertag
Endlich startet die wärmere Zeit des Jahres und so konnte ich in den Osterferien während eines wieder mal richtig geilen Ausflugs nach Slowenien Strta srca im zweiten Versuch dieses Jahres klettern und somit eine weitere 8a+. Für Fantastic Vojuage blieb kaum Zeit, da das Wetter immer schlechter wurde.

Des weiteren konnte ich mal ein paar neue Bouldermöglichkeiten um Innsbruck ausprobieren und flashte auch gleich meinen ersten 7B Boulder, Demon Roof im Ötztal (fast vertikales Dach, weite Züge auf guten Griffen, genau mein Ding wies aussieht)

In der Mühlau bei Innsbrooklyn gabs Dächer aus Brekzie ab, eine Art Konglomerat wie es auch im Pinzgau vereinzelt gibt. 30 Minuten mit dem Rad und man steht vor einer Höhle, die wirklich rabiat ist. Sehr steil und haufenweise harte Züge. Da meine Tivolikarte beendet ist, wird dies nun mein neuer "Boulderraum" und so konnte ich vergangenen Samstag 2 7A Boulder, einen 7B im zweiten Versuch und ein wahnsinnig geiler 7B+ Boulder, Poldi variante, durchsteigen. Crashpads muss man zwangsweise auch nicht mithaben, falls man sich auch mit alten Matrazen zufrieden geben kann.

Aber schon übermorgen gehts ab ins Stubachtal, da Gigantos nun offen sein müsste und die Tierfütterung wieder geschlossen sein sollte. Also passt bloß auf, irgendwann gibts ein paar Berichte von den Hammerlinien dort, spätestens im Sommer.

26.3.2010 Springbreak
Ein Update meiner Seite war seit längerem wieder einmal fällig, genau so wie Felsklettern. In Brooklyn erreichten wir meist nur weniger intressante Felsen, obwohl die Zeit dort meist spitze war, und so passierte kaum Aufregendes. Heute jedoch gings wieder ins Saalachtal um in Gizmo ein paar Versuche zu pulvern. Eigentlich wird alles jetzt recht solide und die meisten Züge klappen recht gut. Schlimm ist nur meine rechte-Hand-auf-Zange-linke-auf-Incutleiste-und-danach-im-verdammt-steilen-Dach-einen-Dynamo-machen-Schwäche, an der ich jedoch am Moon-Fingerboard arbeiten werde. Nach einer gute Stunde versuchen gings weiter, da die Fingerkuppen wieder kurz vorm aufreissein waren. Neben der Ferienwiese hielt ich an, um mir endlich Morgul, einen mit 7C bewerteten Boulder vorzunehmen. Mein Plan war ja, das Ding zu flashen, daraus wurde aber nichts, da ich die Leiste knapp verfehlte. Trotzdem gelang mir der Durchstieg im vierten Versuch. Voller Euphorie (obwohl Anna,mein Sonnenschein, nach Kenia fliegt und mich mit den paar Blöcken im Pinzgau zurücklässt,was allein-Bouldern nicht gerade so hammermäßig macht) versuchte ich am sehr überhängenden Block Länge mal Breite und die direkte Linie, deren Name ich nicht weiß,beide sollen bei 7A liegen, die mir beide im ersten Versuch gelangen.

Falls die Ferien so weitergehen,bin ich größten Teils sehr zufrieden.Euch allen noch schöne Ferien

14.2.2010 G wie "wie geil ist das denn?"!!!
Der erste Eintrag in diesem Jahr und schon bin ich guter Dinge. Mein Training im Tivoli war es allemale wert, denn so leicht vielen mir selten Züge in so schweren Terrain. Zwar sind Sonnenschein und Mallorca besser als Saalachtal und Minusgrade, aber trotzdem gings mit Sonnenschein im Rücken Richtung Lofer um mal wieder Zunami bzw Gizmo (den zweiten und erheblich leichteren Teil von Zunami) zu versuchen. Immer wieder hörte ich von Tivolianern (ja ok diverse Weltcuperfolge geben ihnen recht), grausige Leistenboulder sind retro und braucht keine Sau mehr. Und wenn ich am Campusboard mit menschlichen Zusatzgewicht Klimmzüge und Blockiertraining absolvieren wollte, sagten die Blicke der Zuschauer eh schon alles. (Der pinzgauer ******* spinnt sich wieder mal aus!). Aber jetzt weiß ich warum ich diese Quälerei auf mich nahm. Für eine ordentliche Portion Hoizhockaschmoiz.

Zurück zur Linie. Der Boulder besteht aus einen Blockierzug, ein weiter Schnapper und ein verrückter Dynamo am Ende bevor es zum Rausspazieren an Henkeln wird. Und bis zum Dynamo bin ich heute 3 Mal gekommen. Leider fehlten die Koordination und der Wille um mir bei -7° das letzte aus den schweren Knochen zu holen. Nach den guten Versuche war ich gewillt, um mehr zu ballern als jeh zuvor um mich heute noch mehr zu überraschen. (was jetzt kommt ist keine Ausrede nur eine Rechtfertigung meiner zu kleinen und nicht umgesetzten Chancen.) Denn welcher Boulderer kennt das nicht, wenn man nach den Abwaschen diese nicht sehr feine und allzu weiche Hornhaut bekommt, die bei scharfen Leisten sofort aufreisst. Als der Boulder ordentlich vollgeblutet war begab ich mich langsam heimwärts, viel mehr konnte ich wohl kaum noch geben. Naja mal schaun was die Zukunft so bereit hält und ob das Felbertal mal an Schnee verliert, um dort mal in ein paar Linien reinzu schauen.